Mittwoch, 29. Juli 2009

Die Karavelle Balphemor

Typ: Karavelle
Masten: 3 Stück
Breite: 6,6 Schritt
Tiefgang: 3,8 Schritt
Lange: 24,0 Schritt
Schiffsraum: 150 Quader
Frachtraum: 100 Quader
Besatzung: 30 Mann

Bewaffnung:
- 1 mittlere Kanone voraus
- 2 leichte Kanonen seitlich
- 4 Hornissen je 2 seitlich
















Legende zur Schiffskarte:

1.) Achterdeck: Inklusive Steuerrad
2.) Leichte Rotze: Geschützstellung
3.) Kapitänskajütte: Bett, Kiste, Tisch
4.) Offiziersmesse: Besprechungsraum
5.) Hauptdeck: Immer schön schruben
6.) Quartiere: Für die Mannschaft
7.) Kombüse: Einfache Schiffsküche
8.) Vorratslager: Nahrungsvorräte
9.) Frachtraum: Lagerung der Fracht
10.) Schlafräume: Für die Questadores
11.) Arbeitsraum: Schreib & Werkraum
12.) Waffenlager: Entermesser & Munition

Wichtige Mannschaftsmitglieder:

- Arlin Walsjakov (Fähnrich a.D. /Kapitän)
- Falk Liegerfeld (Vizekäptn/Steuermann)
- Sherane saba Reglon (Moraloffizierin)
- Tsaian Bronnschlag (Bordgeweihter)
- Burox Blutfaust (Geschützmeister)
- Tayawan Halbmann (Krähennest)
- Ailani Makaha (Schamane/Heiler)
- Idra Damotil (Waffenmeisterin)
- Michail Raukov (Navigator)

- Horge Menendez (1. Offizier/Zahlmeister)
- Dimitri Wasjew (2. Offizier/Segelmeister)
- Der ruhige Numoro (Utulu/Schiffskoch)
- Salah al Din (Tulamide/ Zimmermann)

Die Südmeerinsel Iltoken

















Iltoken ist eine kleine Insel in der Charyptik. Sie ist Heimat der Miniwatu und wird zusammen mit den Inseln Token und Sokkina gemeinhin zu den Gewürzinseln gezählt, da von den Inseln Hesindigo, Mir-Theniok, Lorbeer und die Iltok-Knolle stammen. Die einzige koloniale Siedlung auf der Insel ist der bornländische Stützpunkt Port Störrebrandt. Der Name ist wenig verwunderlich, da der Familie Störrebrandt die halbe Insel gehört, seit sie diese von den Miniwatu im Tausch gegen Metallwaffen erhielten.

Die Miniwatu hingegen bewohnen eine Reihe von Höhlen im Osten der Insel, sowie einige Dörfer im Süden. Ansonsten ist die Insel geprägt von Dschungel und Savannenlandschaft. Die Mitte der Insel wird von einem See dominiert, welcher einen Zuflus zum Meer besitzt, an welchem sich die bornländische Kolonie befindet. Der Osten der Insel läuft in einem kleinen Gebirge aus, welches einst durch vulkanische Aktivität entstand, wenngleich heute kein einziger Vulkan mehr auf der Insel aktiv ist.

Der Hafen von Port Störrebrandt ...

















Die Miniwatusiedlung Ilto-Payap ...

Montag, 6. Juli 2009

Verschiedene Schiffstypen

















Karavelle wie bspw. die Iskaria



















Schivone wie bspw. die Jadedame



















Al'anfische Trireme wie bspw. die Golgari



















Karracke wie bspw. die Zorn des Südens

Reiserouten des Abenteuer






















Hellrot: Erste Fahrt der Iskaria von Porto Bucania bis nach Sylla.
Dunkelrot: Zweite Fahrt der Iskaria entlang der Küste von Altoum.
Die Iskaria kehrte um als sie auf Phranyas Angriffsflotte stieß.
Dunkelblau: Dritte Fahrt der Iskaria. Von Sylla bis Port Corrad.
Von dort aus in die Echsensümpfe zur Sicherung der Jadedame.
Schwarz: Erste Fahrt der Jadedame bis nach Kannemünde.
Weiß: Geplante Route der Flotte bis zu den Gewürzinseln.

Freitag, 12. Dezember 2008

Die Allianz
























Die Teilnehmer der Störrebrandt-Allianz:

Admiral: Peder ter Jascha 'Siebenwind'
Loyalität: Bornischer Freibeuter
Schiffstyp: 'Jadedame' Schivone

Kapitän: Favira saba Shantalla
Loyalität: Aranische Handelsfahrerin
Schiffstyp: 'Iskaria' Dreimast-Karavelle

Kapitän: Herzog Lucan Queseda
Loyalität: Al'anfischer Gouverneur
Schiffstyp: 'Zorn des Südens' Karracke

Kapitän: Hamaro der Sanfte
Loyalität: Charypter Freibeuter
Schiffstyp: 'Schmeichler' Karavelle

Kapitän: Balbina die Harpyie
Loyalität: Brabaker Freibeuterin
Schiffstyp: 'Meckerdrache' Dromone

Kapitän: Delamar Ya Sabadian
Loyalität: Syllanischer Freibeuter
Schiffstyp: 'Säbel der Freiheit' Thalukke

Kapitän: Dscherim Al'Ildara
Loyalität: Syllanische Freibeuterin
Schiffstyp: 'Wogenblitz' Thalukke

Kapitän: Faenwulf Swafnansson
Loyalität: Brabaker Freibeuter
Schiffstyp: 'Swafnirsbraut' Otta

Kapitän: Hildegung von Viereichen
Loyalität: Bornische Handelsfahrerin
Schiffstyp: 'Ungestüm' Karracke

Kapitän: Legura Rintelli
Loyalität: Horasische Händlerin
Schiffstyp: 'Stilett' Karavelle

Kapitän: Rodrigo ay Lanareo
Loyalität: Horasischer Freibeuter
Schiffstyp: 'Baladara' Karavelle

Kapitän: Selim Zeforika
Loyalität: Brabaker Händler
Schiffstyp: 'Gischtreiter' Lorcha

Kapitän: Ylan-Tâ von Khefu
Loyalität: Khemsche Freibeuterin
Schiffstyp: 'Perri IV' Zedrakke

Kapitän: Arlin Walsjakov
Loyalität: Bornischer Seeoffizier
Schiffstyp: 'Balphemor' Karavelle

Illustrationen (oberhalb):
1.) Faenwulf Swafnasson
2.) Rodrigo Ay Lanaero
3.) Hamaro der Sanfte
4.) Delamar Ya Sabadian
5.) Legura Rintelli
6.) Selim Zeforika

Kannemünde

Die Stadt Kannemünde befindet sich an der Mündung des Chaneb. Obwohl fast schon in der Wüste gelegen, ist die Stadt an der Tränenbucht eine bornische Handelsniederlassung und eher nordaventurisch geprägt. Das wichtigste Handelsgut ist das Salz, das im Cichanebi-See bei Unau gewonnen wird und dann von dort aus mit den Karawanen Kannemünde erreicht. Von hier aus wird es weiter verschifft, vornehmlich in den Norden, wo die Festumer Handelsherren schon auf die kostbare Ware warten. Der Handel mit dem "Weißen Gold" ist so profitabel, dass sich hier die Vertreter fast aller bedeutenden Handelshäuser Aventuriens angesiedelt haben, diese bilden auch den Stadtrat.

Der Name der Stadt leitet sich von der Verballhornung des Flussnamens Chaneb "Kanne" ab. Der Fluss ist nicht schiffbar, weswegen das Salz auch nicht auf dem Schiffsweg herbei gebracht werden kann. Das salzige Brackwasser des Flusses macht Ackerbau nur in sehr begrenztem Maße möglich. Dementsprechend muss die Stadt von außen mit Lebensmitteln versorgt werden. Selbst das Trinkwasser stellt ein Problem dar, so dass Schiffe hier nur selten ihre Frischwasservorräte auffüllen können. Nur mit dem Fischfang lässt sich auch in Kannemünde ein gutes Einkommen erwirtschaften. Bei all diesen Dingen ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Kannemünder gerne sagen: "Man fragt sich, was sich Efferd bei der Erschaffung dieses Flusses gedacht hat". Der natürliche Hafen, der den Ausschlag für die Gründung der Stadt gab, hat aber auch mit Problemen zu kämpfen. Der gewaltige Tidenhub von fast fünf Schritt führt dazu, dass der Hafen nur bei Flut angelaufen werden kann. Wann immer die Mächte des Nordens ihre Flotten in Kannemünde stationieren, sind die Schiffe daher gezwungen, in der Tränenbucht zu ankern. In den Höhlen in der Tränenbucht gibt es angeblich Perlengrotten, deren Schätze jedem, der sie bergen kann, unermesslichen Reichtum bescheren. Erfolgreich zurückgekehrt ist von dort allerdings noch niemand, obwohl auch nur wenige dieses Kunststück gewagt haben.

Einwohner: 1.850 (etwa 30% Novadis)
Herrschaft/Politik: Stadtrat, gebildet aus Vertretern der Kontore
Garnisonen: 50 bornländisch organisierte und uniformierte Gardisten, unterstützt durch Einheiten der Festumer Flotte
Tempel: Efferd, Travia, Tsa, Phex
Gasthöfe/Schänken: Zur Krone (Q7/P7/S10),
Krötenschluck
(Q3/P5/S10), Karawanserei (Q6/P5/S35)
Besonderheiten: Fachwerkbauten im bornischen Stil; Perlengrotten, die nur bei Ebbe zugänglich sind. "Wir lagen vor Kannemünde" ist ein aventurisches Seefahrerlied.
Stimmung in der Stadt: Hier treffen trockener, bornländischer Geschäftssinn und novadisches Temperament auf einander. Konflikte sind an der Tagesordnung - auch wenn man sich miteinander arrangiert hat.
Was die Kannemünder über ihre Stadt denken:
"Unsere Stadt? Nur ein Ungläubiger lässt sich dort nieder, wo der Boden die Ernte verdirbt und das Wasser vor dem Land zurückweicht. Wir sind nur hier, um mit den Fremden Geschäfte zu machen" (ein Novadi)
"Hier sieht man, was unser Fleiß bewirken kann. Auf den Feldern wächst nur hartes Gras, und im Fluss kann man Fisch pökeln, aber wir haben hier eine Stadt gebaut, die schon den Al´Anfanern getrotzt hat." (ein Bornländer)

Die Echsensümpfe

Die Echsensümpfe sind ein Sumpfgebiet an der Perlenmeerküste südlich der Wüste Khôm. Sie bestehen aus vielen kleinen Seen, Teersümpfen und Mangrovenwäldern. Die Randgebiete sind teilweise von Menschen besiedelt, da die Sümpfe jedoch einen für Menschen äußerst lebensfeindlichen (und für ihre Ausrüstung äußerst schädlichen) Ort darstellen, sind die inneren Bereiche fast ausschließlich von Achaz, Ziliten und Marus bewohnt.

Die Fauna der Region beinhaltet viele gefährliche Kreaturen wie Schlinger, Hornechsen, Kaimane, giftige Schlangen und Spinnen sowie Moskitos. Die Flora ist nicht weniger gefährlich, gibt es hier doch Vorkommen von giftigen Lotospflanzen und der fleischfressenden Disdychonda.

1753 v. BF vollzog der tulamidische Herrscher Bastrabun ibn Rashtul hier seinen mächtigen Bannspruch, der alle Echsenwesen im Sumpfgebiet halten sollte. Etwa 1200 Jahre später wurden die Echsen jedoch nicht mehr als Bedrohung angesehen und die Zaubersprüche nicht mehr erneuert.

Das Gebiet gehörte nominell zum Kalifat und wurde von Selem aus regiert. Die inneren Sumpfbereiche sind jedoch von Menschenhand beinahe unmöglich zu kontrollieren. Nachdem Selem nach dem Khômkrieg nun ebenfalls umstrittenes Gebiet ist, ist die Sumpfregion faktisch als den Echsenwesen zugehörig zu sehen. Die hier siedelnden Achazstämme sind die Zansch'Jrr, die Ctki'Ssrr, die Akrr'tzr und die Chriaz Imxxiu.



Die Ruinen Selems

Einwohner: 3.000 (10% Achaz)
Herrschaft: Großkönig Gulshev XXIII.
Garnisionen: 100 Wachen des Großkönigs,
1 Banner Söldner vom schwarzen Bund des Kor,
Tempel: Efferd, Peraine/Tsa, Boron, Satuaria/Satinav,
Diverse andere Echsengötter, Gebetshaus des Rastullah,
Gasthöfe: Karawanserei des Rashid Mukabil (Q6/P6/S20)
Besonderheiten: Silem Horas Bibliothek (verwunschen)
Die Halle der letzten Geheimnisse (ehemalige Akademie)

Selem (früher: Lem oder Elem) liegt an der Mündung des Szinto im Selemgrund, an der auch die Hauptstadt Z'lem des Achaz-Reiches Cisk'Hr lag. Die einstige Großstadt ist gezeichnet von einem Meteoriteneinschlag, der 106 v. BF große Teile des Großsultanats Elem und seiner Hauptstadt vernichtete. Es soll eine Strafe der Götter gewesen sein, da die Sultane von Elem mit Krakoniern und anderen Fischwesen Handel trieben.

Selem wurde im Khômkrieg von Al'Anfa besetzt. Das Kalifat konnte die Stadt seither nicht zurückerobern, doch Al'Anfas Interesse ist nicht mehr allzu groß an einer weiteren Pestbeule. Seither ist Selem zwischen beiden Mächten hin- und hergerissen. Die Blütezeit der Stadt ist vorbei, ist sie doch nur noch ein Sündenpfuhl: Bordelle und Spielcasinos sind die intaktesten Gebäude. Neben menschlichen Bewohnern kann man hier auf Achaz treffen, die seit den Angriffen der Echsen auf das Kalifat mit großem Argwohn beobachtet werden. Eine Besonderheit ist die Bibliothek von Alt-Elem, die man nicht verlassen kann, ohne von einem Vergessenszauber getroffen zu werden. Michail und Idra wurden mit einem geheimen Auftrag vom Herzog nach Selem entsandt.